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Mit guten Planungen und Argumenten
für die Verkehrswende

In den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten gab es nicht nur gute Nachrichten rund um die Verkehrswende. Wenn es um den Wandel der Mobilität hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit geht, gibt es Bremser und Bremsspuren. Aber kann das Grund sein für einen Abgesang auf die Mobilitätswende, wie ihn gerade einige Pessimisten und sogar eine Mitbewerberin angestimmt haben?

Nein, gewiss nicht. Dass die Verkehrswende hierzulande zum Selbstläufer werden könnte, sollten Realist:innen eher nicht erwartet haben. Deutschland war und ist ein Autofahrerland. Es gilt also, klug vorzugehen und zu kämpfen, mit guten Planungen, intelligenten Argumenten und positiven Emotionen. Das tun wir, unterstützen Kommunen bei der Verkehrswende und ermutigen sie dazu. Zumal es neben den schlechten natürlich auch gute Nachrichten gibt.

So zeigt zum Beispiel eine jüngst veröffentlichte Meinungsumfrage des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg, dass es im Ländle, dem Autofahrer(bundes)land schlechthin, eine klare Mehrheit für klimafreundliche Mobilität gibt. So würden knapp vier Fünftel der Befragten, könnten sie über die Verteilung der Mittel für die Mobilität entscheiden, das Geld erst einmal in den umweltfreundlichen Verkehr investieren (allein 42 Prozent in das Angebot von Bussen und Bahnen, 19 Prozent für den Radverkehr), nur ein Fünftel in den Erhalt und den Ausbau von Straßen. Und mehr als die Hälfte der Befragten sprach sich generell für Tempo 30 innerorts aus.

Vielleicht sollten sich der Bundesverkehrsminister und einige seiner Länderkolleg:innen diese Forsa-Studie einmal genauer anschauen?

12. Februar 2024
Foto: © 2022 Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg CC BY-ND
https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/