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Konzept Barrierefreiheit im öffentlichen Raum Siegburg

Das Konzept unter­sucht die Barrie­re­frei­heit in der Sieg­bur­ger Innen­stadt und zeigt zahl­rei­che Probleme wie schmale Gehwege, unebene Ober­flä­chen, fehlende Orien­tie­rungs­hil­fen für Sehbe­hin­derte sowie Hinder­nisse durch Außen­gas­tro­no­mie, Verkehr oder Mobi­liar auf. Kern­emp­feh­lun­gen sind ein durch­gän­gi­ges Blin­den­leit­sys­tem, die Erneue­rung der Ober­flä­chen hin zu ebenen und beroll­ba­ren Mate­ria­lien sowie Zonie­run­gen in Fußgän­ger­be­rei­chen, um freie Bewe­gungs­räume zu schaf­fen. Ergän­zend werden mehr barrie­re­freie Sitz­ge­le­gen­hei­ten, bessere Beleuch­tung, zusätz­li­che Behin­der­ten­stell­plätze und klar defi­nierte Nutzungs­flä­chen für Gastro­no­mie, Liefer­ver­kehr und Radab­stell­an­la­gen vorge­schla­gen.

Hervor­zu­he­ben ist im Prozess:

  • Gemein­same Bege­hun­gen mit Menschen mit Behinderungen 
  • Ideen­skiz­zen und detail­lierte Lösungs­an­sätze für vier zentrale Berei­che der Innenstadt 
  • Hand­lungs­leit­fa­den für die Verwal­tung mit Regel­wer­ken und Normen zur Barrie­re­frei­heit sowie Musterbeispielen

Auftrag­ge­be­rin: Stadt Sieg­burg, 2021–2022