Ein Element für den Einstieg in die kommunale Fußverkehrsförderung ist ein Fußverkehrs-Check (FVC). Städte und Gemeinden untersuchen gemeinsam mit ihren Bürger:innen Wege zu Fuß, diskutieren vor Ort über Probleme und Lösungen. Seit 2019 fördert das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen die FVC, vergeben werden sie vom Zukunftsnetz Mobilität NRW. Jetzt wurden die 12 Kommunen ausgewählt, die in diesem Jahr Fußverkehrs-Checks durchführen. Die Planersocietät betreut wieder 6 Kommunen.
Das Interesse an den Fußverkehrs-Checks ist weiterhin groß. 41 Bewerbungen gab es in diesem Jahr – ein schönes Ergebnis, zugleich auch ein Rekord. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW sowie ein nachvollziehbares Engagement für die Förderung ihres Fußverkehrs.
Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein Westfalen, überreichte jetzt die Teilnahme-Urkunden. Dabei unterstrich er die Bedeutung es Fußverkehrs: Gehen hält fit und ist gut fürs Klima“, sagte er bei der Urkundenübergabe. „Um sicher und bequem zur Arbeit, in die Schule oder zum Einkaufen zu gehen, brauchen wir fußgängerfreundlich gestaltete Wege und Plätze.“ Das ist leider keine Selbstverständlichkeit angesichts eine über Jahrzehnte autozentrierten Verkehrspolitik. Dabei erhöhen fußgängerfreundliche Wege und Plätze die Aufenthalts- und Lebensqualität in Kommunen deutlich und helfen somit auch Einzelhandel und Gastronomie sowie den kämpfenden Innenstädten. Das macht die Fußverkehrsförderung und auch die Fußverkehrs-Checks damit auch zu einem Mittel der Wirtschaftsförderung.
Die Planersocietät unterstützt in diesem Jahr wieder sechs Kommunen, und zwar die Stadt Bergheim, die Stadt Bochum, die Stadt Datteln, die Stadt Iserlohn, die Gemeinde Möhnesee und die Stadt Paderborn. Anders als im Vorjahr sind also 2026 auch wieder Großstädte unter den FVC-Kommunen.
Hier gibt es weitere Informationen zu den Fußverkehrs-Checks in NRW, und hier die Pressemitteilung zur Urkunden-Übergabe.
Foto: ZNM/Smilla Dankert
30. April 2026