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Bamberg setzt VEP um

Für Bamberg hatten wir vor eini­gen Jahren einen Verkehrs­ent­wick­lungs­plan (VEP) erstellt. Die Stadt will sich verstärkt an dessen Umset­zung machen. 

Im März haben in der Stadt Bamberg Kommu­nal­wah­len statt­ge­fun­den. Dabei wurde mit Sebas­tian Martins Nieder­maier ein neuer Ober­bür­ger­meis­ter gewählt, wie zuvor der Kandi­dat der SPD. Seit dem Jahres­an­fang ist zudem eine neue Baure­fe­ren­tin im Amt. Mit neuem Perso­nal will sich die Verwal­tung nun inten­si­ver um den VEP 2030 kümmern. Ein Kollege hat den VEP deshalb noch einmal – digi­tal zuge­schal­tet – im Mobi­li­täts­se­nat (Ausschuss) vorge­stellt. Die Stadt will nun unter ande­rem ein Konzept zum Ausbau der P+R‑Anlagen erstel­len, plant einen Regio­na­len Omni­bus­bahn­hof und ein Parkraummanagement-Konzept. 

Erfreu­lich auch: Der VEP wirkt schon jetzt. Bamberg verzeich­net deut­li­che Fort­schritte bei der nach­hal­ti­gen Mobi­li­tät. Wie die Mobi­li­täts­be­fra­gung 2025 ergab, ist etwa der Radver­kehrs­an­teil von 30 auf 35 Prozent gestie­gen (der höchste Wert in Bayern!), auch der Fußver­kehr konnte klar zule­gen, so dass inzwi­schen zwei Drit­tel (67 %) aller Wege in Bamberg mit dem Umwelt­ver­bund zurück­ge­legt werden. Das Ziel des VEP für 2030 sind 75 Prozent – gewiss ambi­tio­niert, aber nicht unerreichbar. 

Wir wünschen der Stadt jeden­falls viel Erfolg auf ihrem weite­ren Weg! 

14. Juli 2026