Das Projekt wird vom Land Hessen gefördert. Langen ist Förderregion zur modellhaften Erprobung von Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Ziel des Modellprojekts Inklusive Innenstadt ist eine inklusive Stadtgesellschaft, in der alle Menschen sich eigenständig und sicher im öffentlichen Raum fortbewegen und aufhalten können. Denn von Barrierefreiheit profitieren alle Menschen, nicht nur die mit offensichtlichen und dauerhaften Behinderungen und Einschränkungen. Im Projekt wird ein Handlungskonzept für die Inklusive Innenstadt Langen entwickelt, in dem auch Leitgedanken für die künftige Stadtentwicklungsplanung und Stadtplanung formuliert werden. Entstehen soll am Ende auch der Leitfaden „Inklusive Innenstadt für hessische Mittelstädte“.
Wichtiger Bestandteil der Analyse zur Barrierefreiheit und Inklusion im Langener Untersuchungsgebiet sind Hinweise der Bürgerinnen und Bürger. Dazu gibt es neben der Auftaktveranstaltung Begehungen und Workshops sowie einen digitalen Mängelmelder. Der läuft bereits; es sind schon zahlreiche Hinweise eingegangen. Da wird etwa der Wunsch nach einem barrierefreien Spielplatz formuliert, es gibt Hinweise auf Engstellen und zu schmale Gehwege, überbreite Fahrbahnquerungen, fehlende Absenkungen, Falschparker und und und.
Merke: Barrierefreiheit ist zwar gesetzlich verankert, aber eben vielfach noch nicht realisiert. Das Projekt, an dem wir seit dem Jahreswechsel arbeiten, ist also so wichtig wie interessant - und das auch für andere Städte!
Weitere Informationen zu dem Projekt und zur Modellstadt Langen gibt es hier.
19. März 2026