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Digitaler Dienstag behandelt Verkehrssicherheit

Sichere Mobilität für alle, keine Toten und Schwerverletzten im Verkehr – das Ziel ist gesetzt, aber noch in weiter Ferne. Was können die Kommunen tun?

2,5 Millionen Verkehrsunfälle gab es im vergangenen Jahr, mehr als 2800 Menschen starben auf Deutschlands Straßen. Bund, Länder und Gemeinden sowie 400 nichtstaatliche Akteure haben einen Verkehrssicherheitspakt geschlossen und die Vision Zero – keine Toten und Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr – als langfristiges Ziel ausgegeben.

Das Ziel Verkehrssicherheit ist (anders als die Verkehrswende) in den Kommunen unstrittig – jedenfalls, solange es beim Schlagwort bleibt. Wird es konkret, gibt es häufig Gegenwind. Denn sichere Geh- und Radwege oder freie Sichtachsen gibt es meist nur auf Kosten von Parkplätzen, Tempo 30 wird vielfach als Einschränkung für den Autoverkehr empfunden. Wie also kommt man in den Kommunen der Vision Zero näher?

Darüber wollen wir reden im Digitalen Dienstag am 4. August. Für die Gesprächsrunde konnten wir wieder interessante Gäste gewinnen: Gesine Schürhoff-Goeters arbeitet als Verkehrsplanerin im Tiefbauamt der Landeshauptstadt Kiel; Verkehrssicherheit war dabei zuletzt eines ihrer Schwerpunktthemen – auch, weil die Planersocietät für Kiel ein Verkehrssicherheitskonzept erstellt hat. Claudia Nowak beschäftigt sich in der Stadt Aachen auf einer eigens dafür geschaffenen Stelle ausschließlich mit Verkehrssicherheit. Max Kumpfer schließlich arbeitet im Verkehrswendebüro der Stadt Dortmund an Velorouten und daran, diese sicher für den Radverkehr zu gestalten. Johannes Pickert, Radverkehrsexperte der Planersocietät, hat zuletzt am Verkehrssicherheitskonzept für die Landeshauptstadt Kiel mitgearbeitet. Michael Frehn moderiert die Gesprächsrunde.

Wie üblich beginnt der Digitale Dienstag um 16 Uhr und dauert etwa eine Stunde.

Hier können Sie sich zum Digitalen Dienstag anmelden.

Wir würden uns freuen, Sie beim Digitalen Dienstag virtuell begrüßen zu können. Wie immer gilt: Gern können Sie sich auch mit Fragen, Anregungen und Hinweisen einbringen.

28. Juli 2026