Wie vielfältig, lebendig und menschenfreundlich können Straßenräume gestaltet werden? Mit mehr Platz für zu Fuß Gehende und Radfahrer:innen, mit sicheren Wegen, mehr Grün, neuen Orten der Begegnung für eine höhere Aufenthalts- und Lebensqualität. Das alles können Visualisierungen zeigen. Die Bilder zeigen Straßen, die nicht länger vom Verkehr dominiert werden, sondern Menschen in den Mittelpunkt rücken.
Wie entstehen solche Bilder, wie wirken sie — und warum wirken sie? Was sind die Voraussetzungen für eine gute Visualisierung, worauf ist besonders zu achten, was behindert sie? Kaschieren sie nur die Realität – schließlich handelt es sich nicht um eine Planung, sondern um eine Vision. Können Zukunftsbilder sogar zu Akzeptanzproblemen führen, weil sie Ängste schüren? Wo ist denn da mein Parkplatz hin?
Fragen wie diese wollen wir im Digitalen Dienstag am 1. September behandeln. Dafür haben wir wieder interessante Gäste gewinnen können. Thomas Nienhaus arbeitet beim Zukunftsnetz Mobilität NRW (ZNM); das ZNM hat seinen Mitgliedskommunen in diesem Jahr erstmals Vorher-Nachher-Visualisierungen für Verkehrsprojekte angeboten. Burkhard Fey hat bei der Stadt Remscheid zur Umgestaltung einer Straße Visualisierungen eingesetzt. Nicole Spiess schließlich, Radverkehrsbeauftragte im Landratsamt Böblingen, hat mehrere Visualisierungen bei der Umgestaltung von Ortsmitten begleitet. Aufseiten der Planersocietät diskutiert Thomas Eltner mit, der das Visualisierungsteam der Planersocietät aufgebaut hat und es seither auch leitet.
Wie üblich beginnt der Digitale Dienstag um 16 Uhr und dauert etwa eine Stunde.
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Wir würden uns freuen, Sie beim Digitalen Dienstag virtuell begrüßen zu können. Wie immer gilt: Gern können Sie sich auch mit Fragen, Anregungen und Hinweisen einbringen.
27. August 2026