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MEP für die Region Rendsburg: Mobilität denken ohne Grenzen

Öffentlicher Auftakt des Mobilitätsentwicklungsplans für Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg: 100 Leute waren dabei, jetzt läuft die Online-Befragung.

Mit dem Mobilitätsentwicklungsplan (MEP) soll der Verkehr in der Region am Nord-Ostsee-Kanal zukunftsorientiert aufgestellt werden. Keine kleine Aufgabe, immerhin umfasst die Region doch neben den Städten Rendsburg und Büdelsdorf elf weitere umliegende Gemeinden. Mobilität macht an kommunalen Grenzen nicht Halt, und so lautet das Motto des MEP „Denken ohne Grenzen“. Das passt zur Region, treffen doch hier Schleswig und Holstein aufeinander. Rendsburg war über Jahrhunderte dänische Garnisonsstadt und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt noch dazu.

Beim MEP geht es um eine klimafreundliche Zukunft für die Region, um innovative Lösungen für Verkehr und Umwelt. Der öffentlichen Nahverkehr soll ausgebaut, Rad- und Fußverkehr gefördert, Mobilitätsangebote wie Car- und Bikesharing und On-Demand-Angebote entwickelt und der Autoverkehr für einen besseren Verkehrsfluss entlastet werden.

Bei der Auftaktveranstaltung durften wir das Projekt vorstellen und konnten gleich viele Anregungen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger mitnehmen. Die Wünsche und Meinungen der Menschen aus der Region sind wichtig, deshalb spielt die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in dem Projekt eine große Rolle. Mit der Auftaktveranstaltung läuft jetzt für insgesamt sechs Wochen eine erste Online-Umfrage, es folgen mehrere Planungswerkstätten, eine weitere Info-Veranstaltung und auch eine zweite Online-Umfrage. Dauerhaft wird der MEP zudem von einem Fach-Beirat und einem politischen Lenkungskreis begleitet. Und natürlich gibt es eine Projekt-Homepage.

Wir freuen uns auf diese spannende Aufgabe, die wir gemeinsam mit unserem Partnerbüro ifok angehen dürfen; bei der Online-Beteiligung ist wieder Senf mit im Boot.

28. März 2025