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UBA-Broschüre denkt Mobilität und Freiraum zusammen -

Wie können Fachplanungen gemeinsam zu lebendigen Stadt-Umland-Räumen beitragen? Eine Antwort darauf gibt eine neue Publikation des Umweltbundesamtes. 

Wochenendplanung bedeutet in den Städten für viele Menschen, „ins Grüne zu fahren“. Stadtnahe Landschaften, die scheinbar viel Freiraum und Platz bieten, stehen unter hohem Nutzungsdruck. Es stellt sich also die Frage: Wie kann nachhaltige, aktive Mobilität im Stadt-Umland-Verkehr gefördert und der stadtregionale Freiraum gleichzeitig gesichert und ökologisch aufgewertet werden? Anhand von zehn Praxisbeispielen zeigt die UBA-Broschüre „Aktive Mobilität und Freiraum zusammen gedacht“ eindrucksvoll, wie es gelingen kann, dem Fuß- und Radverkehr ein gutes Wegenetz zu bieten und die Landschaftsräume in ihren vielfältigen Funktionen zu qualifizieren.

Drei Stellschrauben werden identifiziert, die als besonders relevant für den Erfolg von Stadt-Umland-Prozessen einzuschätzen sind:

1️⃣ Eine handlungsfähige Organisationseinheit hilft dabei, Aufgaben klar zu verteilen und Ressourcen bereitzustellen.

2️⃣ Eine integrierte Planung bringt alle Akteurinnen und Akteure an einen Tisch und sorgt dafür, dass alle Interessen gehört und eingebunden werden. So können Synergien und Mehrwerte genutzt werden.

3️⃣ Umsetzung und Betrieb müssen sichergestellt werden. Gute Projekte benötigen nach der Umsetzung Strategien der Verstetigung, Pflege und Fortentwicklung, damit sie nachhaltig wirken.

Die Planersocietät hat die Broschüre gemeinsam mit bgmr Landschaftsarchitekten für das UBA erstellen dürfen. Ein spannendes Forschungsprojekt, das auch uns viele neue Erkenntnisse gebracht hat!

Die 92-seitige Broschüre kann beim UBA sowohl heruntergeladen als auch bestellt werden. Mehr dazu hier.

26. August 2025