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Masterplan Mobilität Göttingen: Großes Interesse an Online-Umfrage

Tolles Ergebnis bei der Umfrage zur zukünftigen Mobilität in Göttingen. Fast 3800 Personen haben teilgenommen.

Göttingen erarbeitet bis Ende 2026 einen neuen Masterplan Mobilität. Der Masterplan, als nachhaltiger urbaner Mobilitätsplan (SUMP) angelegt, soll sicherstellen, dass Nachhaltigkeit, Klimafolgenanpassung und die Belange der Bürger:innen künftig in der Mobilitätsplanung verlässlich berücksichtigt werden. Die Planersocietät unterstützt die Stadt Göttingen dabei, gemeinsam mit unseren Partnerbüros GGR Gertz Gutsche Rümenapp und TOLLERORT entwickeln & beteiligen GmbH.

Eine breite Bürgerbeteiligung ist ein wichtiger Bestandteil des Masterplans. Im November fand bereits ein erstes Verkehrsforum mit etwa 150 Teilnehmenden statt; dabei wurden Ziele und Entstehungsprozess des Masterplans erläutert, die Bürger:innen konnten Anregungen und Hinweise zur Mobilität abgeben. Ein zweites Forum wird im Herbst 2026 veranstaltet; dabei werden die bis dahin entwickelten Inhaltes des Masterplans vorgestellt und diskutiert. Außerdem sind mehrere Werkstätten geplant und Gespräche mit Schlüsselpersonen aus Institutionen und der Stadtgesellschaft. 

Meinungsbild aus der gesamten Stadtgesellschaft

Die gerade abgeschlossene Online-Umfrage lief vom 4. März bis zum 7. April. Die Zahl von fast 3800 Teilnehmenden ist eine der höchsten, die wir bei einer Online-Umfrage vergleichbarer Art bislang erreicht haben. Die technische Plattform hat wieder unser bewährter Partner Senf geboten. Aktuell werten die Kolleg:innen die Ergebnisse aus. Gefragt wurde in den insgesamt 20 Frageblöcken zum Beispiel, welche Aspekte im öffentlichen Straßenraum besonders wichtig sind. In dem dabei erstellten Ranking lagen „Bäume und Schattenplätze“ übrigens knapp vor „breite, komfortable Radwege“.

Übrigens: In Göttingen wird schon jetzt mehr Rad als Auto (36:30 Prozent laut Haushaltsbefragung 2022) gefahren, jeder vierte Weg wird zu Fuß zurückgelegt. Und dennoch gibt es noch Verbesserungspotenzial. Auch das soll der Masterplan Mobilität offenlegen.

9. April 2026