Die Gemeinde Ostbevern im Nordosten des Münsterlandes ist ein schönes Beispiel dafür, dass sich kleine Maßnahmen schnell umsetzen lassen – teils noch während die FVC laufen – und nicht immer teuer sein müssen. Wichtig war dabei zum einen das große Engagement der Kommune. So nahm der Bürgermeister an allen Veranstaltungen im Rahmen des Fußverkehrs-Checks teil, auch die Verwaltung war schnell für den Fußverkehr sensibilisiert. Die Politik hat im Februar 2026 einen Beschluss zum Fußverkehrs-Check gefasst und die Umsetzung von Maßnahmen freigegeben. Zum anderen wurden die Straßenverkehrsbehörde und der Landesbetrieb Straßen.NRW frühzeitig eingebunden.
Umgesetzt (oder in Umsetzung befindliche Maßnahmen) sind beispielsweise:
➡️ Abmarkierung von Parkplätzen, um sicheres Queren zu gewährleisten oder um Sichtachsen freizuhalten
➡️ An einem Zebrastreifen auf einer Landesstraße – er wird vor allem von Schulkindern genutzt – wurden eine Mittelinsel markiert und Tempo 30 eingeführt
➡️ Markierung einer Mittelinsel in eine Nahversorgungsbereich – zum einfacheren Queren
➡️ Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht auf einer Landesstraße, um Nutzungskonflikte zu verhindern. Alternativ wurde eine Fahrrad-Piktogrammkette auf der Landesstraße aufgebracht
Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche setzt die Gemeindeverwaltung die Fußverkehrs-Checks fort – mit zwei Begehungen. Die erste widmet sich der Barrierefreiheit, die zweite der Schulwegsicherheit. Auch ein Radverkehrs-Check ist geplant. Wir wünschen viel Erfolg!
11. September 2026