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Masterplan See-Entwicklung Garzweiler

Der vorge­zo­gene Kohle­aus­stieg bis 2030 verän­dert die Rekul­ti­vie­rungs- und Folge­nut­zungs­pla­nun­gen im Tage­bau Garz­wei­ler grund­le­gend. Durch die frühere Been­di­gung der Förde­rung verschiebt sich das geplante Ostufer des künf­ti­gen Sees weiter nach Osten, während west­lich weni­ger Fläche bean­sprucht wird. Der Master­plan Seeent­wick­lung Garz­wei­ler inte­griert daher sowohl neue Mobilitäts‑, Frei­zeit- und Grün­struk­tu­ren als auch die Weiter­ent­wick­lung bestehen­der Ortschaf­ten. Er folgt fünf zentra­len Hand­lungs­fel­dern und wird in drei Stufen vertieft – von der groß­räu­mi­gen Rahmen­pla­nung über den Master­plan bis zu detail­lier­ten Lupen­räu­men entlang des Seeufers. 

Die Planung orien­tiert sich an vier zeit­li­chen Entwicklungsphasen: 

  • dem Ist-Zustand 2024 
  • dem Ende der Kohle­för­de­rung 2030 
  • den bis 2038 erreich­ten Strukturwandelimpulsen 
  • dem fina­len Zustand in den 2060er/2070er Jahren, wenn der See voll­stän­dig gefüllt und die Region als Natur- und Frei­zeit­raum etabliert ist.

Hervor­zu­he­ben ist im Prozess die umfas­sende Öffentlichkeitsbeteiligung:

  • Online-Betei­li­gung mit über 2.900 Rückmeldungen 
  • öffent­li­che Planungswerkstatt 
  • geführte Touren zur Diskus­sion der Detailplanungen
  • Vorstel­lung der Ergebnisse

In ARGE mit mit Reicher Haase Asso­zi­ierte, Club L94 Landschaftsarchitekt*innen, PROJECT M
Auftrag­ge­ber: Zweck­ver­band LANDFOLGE Garz­wei­ler, 2023–2025