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Wie Fahrradstraßen außerorts funktionieren

Außerorts-Fahrradstraßen sind in Deutschland die Ausnahme. Eine AGFK-Exkursion zeigt, wie eine solche Fahrradstraße funktioniert und was die Voraussetzungen sind.

Am 2.Oktober laden der Ostalbkreis, die Stadt Ellwangen und die AGFK Baden-Württemberg zur Fachexkursion „Fahrradstraße außerorts“ in den Ostalbkreis ein. Besichtigt wird dabei die Fahrradstraße zwischen Schönau (Stadt Ellwangen) und Schweighausen (Gemeinde Jagstzell). Die 6 Kilometer lange Fahrradstraße wurde Ende April eröffnet, zur Eröffnung der Landesgartenschau in Ellwangen. Sie wurde zunächst im Rahmen eines Verkehrsversuchs (bis Herbst 2027) angeordnet. Autos sind zugelassen, dürfen aber maximal 30 km/h fahren, Radfahrende haben Vorrang.

Die Exkursion zeigt beispielhaft, wie auch außerhalb geschlossener Ortschaften hochwertige und sichere Radverkehrsinfrastruktur mit vergleichsweise geringem Aufwand und im Einklang mit anderen Verkehrsarten umgesetzt werden kann – ein Themenfeld von wachsender Bedeutung für viele Kommunen. Thema sind auch die neuen verkehrsrechtlichen Möglichkeiten im Zuge der StVO-Novelle und die Übertragbarkeit solcher Projekte.

Neben der Fahrradstraße außerorts richten wir den Blick auf einige Maßnahmen für den Rad- und Fußverkehr im Umfeld der Landesgartenschau. Im Anschluss lädt die Stadt Ellwangen optional zu einem geführten Rundgang über das Gelände der Landesgartenschau ein.

Anmeldungen (und Teilnahmebedingungen) hier.

15. September 2026