Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland pendelt mit dem Auto zur Arbeit oder zum Ausbildungsplatz. Um Arbeits- und Dienstwege zu vermeiden oder sie auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu verlagern, unterstützt das Bundesministerium für Verkehr mit der Initiative „mobil gewinnt“ vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU; bis 250 Mitarbeiter:innen, bis 50 Mio. Jahresumsatz) bei der Umsetzung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements (BMM).
Für KMU gibt es zwei Förderschwerpunkte:
Initialförderung (Erstberatung): Hier wird die Erarbeitung standortspezifischer Mobilitätskonzepte gefördert, begleitet durch Beraterinnen und Berater eines Beratungspools (auch die Planersocietät ist hier akkreditiert). Zielgruppe sind (KMU) sowie Handwerksbetriebe ohne oder mit geringen Vorerfahrungen im Mobilitätsmanagement. Die Konzepte werden zwar standardisiert erstellt, aber passgenau auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens abgestimmt.
Breitenförderung (Maßnahmen): Hier geht es um die Umsetzung von Maßnahmen eines bestehenden Mobilitätskonzepte, etwa die Einrichtung von Ladesäulen oder Radabstellanlagen, den Kauf von Lastenrädern oder die Umsetzung von Mobilitäts-Apps.
Im Überblick:
Antragsfrist: 31.12. 2026
Förderzeitraum: 2027
Bewilligungsbehörde: Bundesamt für Logistik und Verkehr (BALM).
Informationen: Auf der Website mobil gewinnt
Für den dritten Förderschwerpunkt Innovationsförderung gilt derzeit kein aktueller Förderaufruf.
Aktive Mobilität fördert die Gesundheit
Betriebliches Mobilitätsmanagement macht die Mobilität in den Betrieben nicht nur nachhaltiger und schützt so das Klima, es trägt auch zur Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden bei. Weil aktive Mobilität erwiesenermaßen die Ausfalltage durch Krankheit sinken lässt, sparen Unternehmen bares Geld.
Die Planersocietät ist beim BALM für die Initialförderung akkreditiert. Wir unterstützen auch gern bei der Antragstellung oder Umsetzung der Maßnahmen.
21. Oktober 2026