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Fußverkehrs-Checks Baden-Württemberg starten in 3. Runde

Nach den erfolg­rei­chen Durch­gän­gen 2015 und 2016 mit insge­samt 24 teil­neh­men­den Kommu­nen star­ten die Fußver­kehrs-Checks 2017 in ihre dritte Runde. „Es ist erfreu­lich, dass sich wieder über 40 Städte und Gemein­den um einen Fußver­kehrs-Check bewor­ben haben. Das Inter­esse an unse­rer Maßnahme zur Förde­rung des Zufuß­ge­hens ist damit sogar noch höher als im Vorjahr“, freute sich Verkehrs­mi­nis­ter Winfried Hermann MdL auf der Veran­stal­tung zu den Fußver­kehrs-Checks 2016 und 2017 am Frei­tag, 05. Mai 2017, in Stutt­gart. Der Termin verband den Abschluss der Fußver­kehrs-Checks 2016 mit dem Auftakt 2017.

Für die dritte Runde der Fußver­kehrs-Checks konn­ten acht Städte und Gemein­den von einer Jury ausge­wählt werden:
Aalen, Backnang, Gerlin­gen, Meßkirch, Neuen­burg am Rhein, Pfalz­gra­fen­wei­ler, Tauber­bi­schofs­heim und Wiesloch.
Zudem wird die Stadt Göppin­gen im Jahr 2017 auf eigene Kosten zum zwei­ten Mal Fußver­kehrs-Checks durchführen.

Die Fußver­kehrs-Checks der vergan­ge­nen Jahre haben deut­lich gemacht, wie bereits mit vergleichs­weise klei­nen Maßnah­men auf die Bedürf­nisse der Fußgän­ge­rin­nen und Fußgän­ger einge­gan­gen werden kann. Die Durch­füh­rung der Fußver­kehrs-Checks hat in den jewei­li­gen Städ­ten und Gemein­den zu einer deut­li­chen Sensi­bi­li­sie­rung und einem besse­ren Verständ­nis für die Bedürf­nisse der Fußgän­ge­rin­nen und Fußgän­ger geführt.

Bei den Fußver­kehrs-Checks bewer­ten Bürge­rin­nen und Bürger sowie Verwal­tung und Poli­tik im Rahmen von Work­shops und Bege­hun­gen im Dialog die Situa­tion des Fußver­kehrs in ihrer Kommune. Mit der Unter­stüt­zung durch die Planer­so­cie­tät erar­bei­ten sie Maßnah­men­vor­schläge, um die Wege zu Fuß künf­tig noch attrak­ti­ver und siche­rer zu gestal­ten. Ziel der Fußver­kehrs-Checks ist es, den Fußver­kehr in Poli­tik und Verwal­tung wieder als eigen­stän­dige und wich­tige Mobi­li­täts­form ins Bewusst­sein zu rücken, konkrete Verbes­se­run­gen anzu­sto­ßen und einen Impuls für eine verstärkte Förde­rung des Fußver­kehrs vor Ort zu setzen.